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Apropos

Kryptowährung «Swiss Made»

September 2017

Am 1. August 2017 war es soweit: Die Kryptowährung «Bitcoin Cash» spaltete sich vom klassischen «Bitcoin» ab. Damit fand eine lange Auseinandersetzung innerhalb der Community ihren vorläufigen Höhepunkt. Die zwei Fronten stritten sich bereits längere Zeit über die Anzahl möglicher Transaktionen in einem Block und damit auch über die Frage, wie schnell Bitcoin-Transaktionen vollzogen werden sollen. Nun sind beide virtuellen Währungen – Bitcoin und Bitcoin Cash – im Handel verfügbar, und die Zukunft wird zeigen, welche Währung sich schliesslich im digitalen Markt erfolgreicher durchsetzen wird. Und dann? Werden die virtuellen Währungen in absehbarer Zukunft gar das Bargeld ablösen?

Konrad Hummler, Vizepräsident der Progress Foundation, äusserte sich im Dezember 2016 in einem Interview mit dem Punktmagazin zum Phänomen der Kryptowährungen. Seiner Ansicht nach werden Digitalwährungen noch längere Zeit etablierten Währungen nicht gefährlich werden, da ihre Sicherheit völlig virtueller Natur sei und sich der Vorstellungskraft weitgehend entziehe. Trotzdem fordert er eine digitale Währung «Swiss Made», die von der Schweizerischen Nationalbank herausgegeben wird. So könne man die einzigartigen Stärken der Schweiz, beispielsweise Stabilität und Zuverlässigkeit, mit einer Kryptowährung verbinden. Das könne den Schweizer Finanzplatz kompetitiver machen und führe langfristig zu Wachstum.

Lesen Sie das komplette Interview mit Konrad Hummler hier.


Resonanz

Sinn und Unsinn Kryptowährungen
Konrad Hummler, Punktmagazin, 20.12.2016
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